Thomas Heissl steht vor neuen Aufgaben!

Punkteteilung mit der Salzburger Austria

„Den Lebenstraum erfüllen und das Hobby zum Beruf machen“ - unter diesem Motto beendet Thomas Heissl im Winter seine aktive Trainerlaufbahn beim SK Brandl-Bau Strobl. Der Grund: Heissl wird in Zukunft einer neuen Tätigkeit im Jugendbereich eines namhaften Vereines nachgehen - und zwar hauptberuflich.


„Das Hobby zum Beruf zu machen und nach mehr zu streben - wer kann es ihm verdenken?!“, freuen sich die Verantwortlichen des SK Brandl-Bau mit ihrem Erfolgstrainer, auch wenn es ein großer Verlust für den Verein ist. Auf die Bekanntgabe, um welchen Club es sich dabei handelt verzichten die Verantwortlichen aus Respekt vor Thomas und seinem neuen Arbeitgeber ganz bewusst, dies sei dem neuen Verein selbst überlassen.


Thomas Heissl übernahm im Winter der Saison 2014/15 das Trainerzepter von Andrzej Jaschinski. Der SK Strobl lag damals auf dem guten zweiten Tabellenrang. Nach einem durchwachsenen Frühjahr landete man in der Schlusstabelle auf dem fünften Rang. Auffallend von Beginn weg war seine akribische Arbeitsweise: Ob mit dem Videostudium der Gegner oder der eigenen Meisterschaftspartien - Heissl brachte in vielen Bereichen sein Fachwissen ein. Dass diese Mittel und auch diverse Spielsysteme nicht von heute auf morgen in Fleisch und Blut übergehen, bewies der Start in die Saison 2015/16.  Man verlor die ersten vier Partien und war abgeschlagen Letzter der Tabelle. Aber plötzlich hatte man das Gefühl, dass gewisse Automatismen im Spiel seiner Mannschaft zu greifen begannen. Strobl spielte einen anderen Fußball, man „sprach eine andere Sprache“. In den verbleibenden 22 Runden wurden nicht weniger als 55 Punkte erspielt, was den SK Strobl am Ende im Spiel gegen Anif 1b zum Meister der 2. Landesliga Nord machte.


Durchmarsch in die höchste Spielklasse Salzburgs


Thomas Heissl gab sich mit dem Erfolg aber keineswegs zufrieden und wollte mehr. Streben nach mehr eben. Und so forderte er von seinen Kickern dieselbe Einstellung. Die Euphorie war spürbar: Man wollte in der 1. Landesliga mitspielen, nicht aufstecken oder sich gar vor übermächtigen Gegnern fürchten. Dabei schlug sich auch eine gewisse Erfahrung aus den Vorbereitungsspielen positiv nieder, denn Heissl bestand stets auf Aufbaugegnern aus stärkeren Ligen. „Und wenn man dem Gegner, sei es auch nur in einem Freundschaftsspiel, schon einmal Paroli geboten hat, ist der Respekt im Ligaspiel auch nicht mehr so groß“, weiß man in Strobl über diesen Umstand Bescheid. Und so hatte Thomas Heissl maßgeblichen Anteil am größten Erfolg der Vereinsgeschichte: Mit dem Meistertitel in der 1. Landesliga und dem damit verbundenen Aufstieg in Salzburgs höchste Spielklasse gelang in der Saison 2016/17 tatsächlich der „Durchmarsch“.


44 Ligasiege in der Ära Heissl


„Sämtliche ‚Probleme‘ nahm er als erster von allen wahr. Denkt man nur an die Systemumstellungen, die nach der „Schwächephase“ im Herbst der Saison 2016/17 notwendig waren. An Plan „B“ „C“ oder „D“ scheiterte es bei ihm nie“, streut Johannes Eisl, sportlicher Leiter des SK Brandl-Bau, dem scheidenden Trainer Rosen, und ergänzt: „Auch bei gewissen Transfers hatte Thomas seine Finger im Spiel. So war es sicherlich auch seine Expertise, die den einen oder anderen dazu bewogen hat, an den Wolfgangsee zu wechseln.“ Wie erfolgreich diese Herangehensweise war, beweist ein Blick auf die nackten Zahlen: Unter Thomas Heissl gewann der SK Strobl bisher nicht weniger als 44 Ligaspiele, diesen stehen zwölf Unentschieden sowie 23 Niederlagen gegenüber. Eine beeindruckende Statistik.


Verein freut sich mit Heissl


„Es ist ein herber Verlust für den Verein und unsere junge Mannschaft, die mit Sicherheit eine Menge von ihm gelernt hat. Die sportlichen Erfolge, die der SK Brandl-Bau unter Thomas Heissl erreichen konnte, sind einmalig in der Vereinsgeschichte und werden sicherlich ewig in Erinnerung bleiben. Die Zusammenarbeit mit ihm war auch für uns höchst lehrreich. Da wir eng mit ihm zusammenarbeiteten, können wir sehr gut einschätzen, wie sehr ihn die neue Aufgabe lockt, weshalb wir uns natürlich riesig für ihn freuen“,  betonen Alexander Fritz und Johannes Eisl Johannes aus der sportlichen Führung unisono: „Nun gilt es mit Nachdruck an der Neuausrichtung der Trainerposition zu arbeiten. Wir werden sicherlich viele Gespräche führen. Letztendlich muss der neue Trainer mit seiner Philosophie zu uns passen, an der wir nicht vorhaben, etwas zu verändern. Einige Kandidaten schweben hier schon in unseren Köpfen herum. Thomas wünschen wir alles Gute und sind überzeugt, dass er auch bei seiner neuen Tätigkeit grandiose Erfolge erzielen wird!“


 Thomas wir wünschen dir alles erdenklich Gute für deine kommenden Aufgaben und hoffen, dich nicht als Freund des SKS zu verlieren! Strebe nach mehr!


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